EU-Kommission winkt Reuters-Übernahme durch

Der Informationsgigant Thomson darf schlussendlich den Konkurrenten Reuters übernehmen. Nach satten fünf Monaten Prüfungsarbeit hat die Kommission anscheinend keine Bedenken mehr gegen den 11,7 Milliarden teuren Deal, wenn das neue Unternehmen einige Datenbanken mit Wertpapier- und Unternehmensanalysen samt Personal und Kundenkartei veräußert. Bis Mitte April soll der Deal abgeschlossen sein und mit ca. 49.000 Mitarbeitern ein wahrer Informationsgigant vor allem auch im Finanznachrichtengeschäft entstanden sein. Zur Meinungsvielfalt in der Medienlandschaft wird das ganze selbstverständlich eher weniger beitragen, wobei die Frage gestellt werden darf, ob es diese überhaupt – von Medien in wesentlich kleineren Ligen einmal abgesehen – noch gibt.

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