Wenn Debcon 500x klingelt

Debcon scheint wieder Kapazitäten frei zu haben und spammt die Faxgeräte voll. Lange Schreiben, Drohungen, verzehrte Darstellung und natürlich, mal wieder, andere Summen, die unsere Mandanten zahlen soll, damit dann alles erledigt sei. Insoweit nicht Neues im Lande Debcon. Die Schreiben kommen schon seit vielen Jahren und für eine große Menge von Mandanten (siehe hier), so dass ich wohl tatsächlich langsam einmal anfangen müsste, denen die Toner und das Papier in Rechnung zu stellen. Denn obwohl deren Rechtsposition, laut ihrem eigenem Schreiben, glasklar ist,  macht Debcon unseren Mandanten das gefühlt 50. Angebot, das man doch nicht ablehnen könne. Wie sich dieses Unternehmen rechnet, erschließt sich mir nicht so ganz, aber anscheinend knicken immer wieder Leute ein und die wahrscheinlich hunderttausende Faxe sind wieder amortisiert. Der Mandant von Debcon, der angeblich schon seine Anwälte in mit 1000+ Euro pro Fall bezahlt hat (denn sonst würde keine Kostenerstattung erfolgen können), dürfte so oder so nicht mehr viel Geld sehen. Juristisch gespannt darf man einmal sein, ob Debcon sich ihrer Behauptung, die 10 Jährige Verjährungsfrist wäre höchstrichterlich geklärt, wirklich sicher ist und noch ein paar Jahre weiter Faxe schreibt, oder ob Ende des Jahres doch ein paar zehntausend Klagen anhängig gemacht werden. Ich wette ja, dass…. Beitragsbild: Stephan Schindelin  / pixelio.de

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